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Aktionsfelder im Kinder- und Jugendbereich - Schweden

Portrait einer jungen Frau mit der schwedischen Flagge ins Gesicht gemalt
Portrait einer jungen Frau mit der schwedischen Flagge ins Gesicht gemaltBild: RonnyK /pixabay.com

Gesundheit und Wohlbefinden

Gesundheit 
Sport
 

Gesundheit

Im Kapitel zur Gesundheit schwedischer Jugendlicher des Berichts Ung idag 2012 heißt es: 2011 gaben 12 % der Mädchen und 7 % der Jungen zwischen 16 und 24 Jahren an, täglich zu rauchen. Der Anteil lag noch höher bei homo- und bisexuellen Jugendlichen sowie Jugendlichen mit Behinderungen. Am meisten rauchten die 20- bis 24-jährigen jungen berufstätigen Frauen. Bei den jungen Männern rauchten vor allem die im Ausland Geborenen. Vier von zehn jungen Männern tranken 2011 übermäßig Alkohol und waren als Risikogruppe einzustufen, bei den jungen Frauen waren es drei von zehn.

In Schweden ist sexuelle Bildung seit 1955 Teil des Lehrplans und Pflichtfach in den Schulen. Dies trug dazu bei, dass die HIV/AIDS-Rate in Schweden ziemlich niedrig ist. Schwedens derzeitige Gesetzeslage bezüglich der Übertragung des HIV-Virus ist sehr streng. Ebenfalls niedrig ist die Rate bei Schwangerschaften im Teenager-Alter. Sollte trotzdem der Fall eintreten, dass eine junge Frau schwanger wird und sich für einen Abbruch entscheidet, kann sie dies in Schweden legal tun. Jedoch können dies nur in Schweden lebende Mädchen und Frauen beziehungsweise solche mit schwedischem Pass.

Links
www.ungdomsstyrelsen.se - Bericht des (ehemaligen) Nationalen Rates für Jugendfragen [jetzt: Behörde für Jugend und Fragen der Zivilgesellschaft (Myndigheten för ungdoms- och civilsamhällesfrågor, MUCF)] von 2012 (pdf, 3,9 MB, auf Englisch, 40 Seiten) über die Gesundheit von schwulen, lesbischen, bi- oder transsexuellen Jugendlichen (LGBT)
www.socialstyrelsen.se - Bericht der Sozialbehörde von 2013 über die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen

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Sport

Schweden ist eine begeisterte Sportnation. Rund die Hälfte der schwedischen Bürgerinnen und Bürger zwischen 7 und 70, rund 3,5 Millionen Menschen, sind Mitglied in einem Sportverein oder Sportklub. Rund 650 000 betreiben Wettkampfsport, etwa 7000 nehmen an internationalen Wettkämpfen teil.

Sport ist bei jungen Menschen außerordentlich beliebt. Über zwei von drei Jungen und jedes zweite Mädchen zwischen 7 und 15 Jahren gehören einem Sportklub an. Der schwedische Sport ist auf Jugendsport und auf Massensport ausgerichtet. Es gibt rund 22 000 Sportklubs in Stadt und Land neben den rund 7000 an Unternehmen angegliederten Sportklubs. Laut letztem 'Jugendbarometer' (Befragungszeitraum September/Oktober 2012) finden Jugendliche Sportarten wie Badminton, Klettern, Leichtathletik, Tanzen und Kampfsport zwar interessant, üben diese aber kaum aus. Hauptsächlich angesagt sind Kraft- und/oder Fitnesstraining, Fußball und Reitsport. Hier trainieren die Jugendlichen auch regelmäßig, ob im Verein oder in einem Klub. Weniger regelmäßig, aber mindestens einmal im Monat, werden Sportarten wie Laufen, Joggen, Walking, Aerobic ausgeübt. Überhaupt kein Interesse haben Jugendliche an Sportarten wie Squash, Segeln, Wrestling, E-Sport und Inline-Skates Fahren.

Neben dem außerschulischen Sport spielt auch der Schulsport eine große Rolle in Schweden. Dem Schwedischen Sportbund ist daran gelegen, die Bedingungen für den Schulsport zu verbessern, das heißt auch die Anzahl der Sportstunden zu erhöhen, um somit auch einer gesunderen Lebensweise der Jugendliche Vorschub zu leisten. In einigen weiterführenden Schulen werden Sportler/-innen auch besonders gefördert, indem sie ihren Stundenplan ihrem Training und Wettkampftagen entsprechend anpassen können. Derzeit gibt es in Schweden rund 60 weiterführende Sportschulen, in denen rund 32 Sportarten betrieben werden.
Quelle: www.rf.se, Zugriff 3.9.13

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Partizipation und Citizenship

Jugendbeteiligung ist ein ressortübergreifender politischer Schwerpunkt. Zu den wichtigsten Jugendorganisationen, die sich in dem Themenbereich engagieren, gehören:

Politische Bildung 
Freiwilliges Engagement 

Politische Bildung

Im April 2002 hat das schwedische Parlament den Gesetzesentwurf der Regierung über 'Demokratie im neuen Jahrhundert' (Demokrati för det nya seklet) angenommen. Das Gesetz enthält eine langfristig angelegte Strategie zum Schutz und zur Festigung der schwedischen Demokratie. Ziel der Strategie ist neben dem Schutz der bestehenden Demokratie auch die Förderung der Bürgerbeteiligung an Entscheidungsprozessen. Ebenso zielt die Regierung auf die Förderung der Beteiligung, insbesondere junger Menschen, Arbeitsloser sowie Menschen ausländischer Herkunft, an politischen Entscheidungsprozessen.

Einen Dachverband der politischen Jugendbildung gibt es in Schweden nicht. Politische Bildung findet in den Schulen statt im Rahmen von Projekten zum Thema Demokratie, die auch von externen Institutionen angeboten werden, wie zum Beispiel die Stiftung Expo (Stiftelsen Expo).

Weiterführende Links
www.riksdagen.se - Website des Schwedischen Parlaments
www.sweden.gov.se/sb/d/2184 - Website der Regierung zum Thema Demokratie, Geschlechtergerechtigkeit und Menschenrechte
www.manskligarattigheter.gov.se - Website der schwedischen Regierung zum Thema Menschenrechte 
www.do.se - Website der Bürgerbeauftragten (Ombudsfrau) zum Thema Diskriminierung
www.jo.se - Website der parlamentarischen Bürgerbeauftragten zum Thema Rechte
www.centrummotrasism.nu - Website des Zentrums gegen Rassismus
www.umr.nu - Website der Jugendorganisation 'Jugend gegen Rassimus' (Ungdom Mot Rasism, UMR)
www.levandehistoria.se - Website des Forums für lebende Geschichte

Freiwilliges Engament

Informationen zum Thema "Freiwilliges Engagement (Voluntary Activities)" erhalten Sie im European Knowledge Centre for Youth Policy unter http://youth-partnership-eu.coe.int/youth-partnership/ekcyp/By_country/Sweden.html 

Kultur und Kreativität

2011 erhielten die staatlichen Kultureinrichtungen in Schweden den Auftrag von der Regierung, eine 'Kinderperspektive' in ihre Arbeit einzubinden. Dazu wurden eigene Kinder- und Jugendstrategien entwickelt. Unter anderem müssen die nationalen kulturpolitischen Ziele und die Kinderrechtskonvention als Basis für die Tätigkeiten Eingang in die Strategien finden. Beispiele (auf Schwedisch) für Kinder- und Jugendstrategien 2012-2014 der schwedischen Kultureinrichtungen hier ...

Auf dem Portal Ung kultur möts UKM (Young Culture Meets) sind Informationen zu Festivals in ganz Schweden zu finden, wo junge Künstler/-innen zwischen 13 und 20 Jahren auftreten können und ihr künstlerisches Vermögen vor Publikum zeigen können.

Links
www.kulturradet.se - Website des Staatlichen Kulturrats
http://ungaklara.se - Website des Theaters Unga Klara
www.dramaten.se/Dramaten/Unga-Dramaten/ – Website des Theaters Unga Dramaten
www.culturalpolicies.net/web/sweden - Informationen zum Thema 'Kulturpolitik' in Schweden

Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund

Kinder Hände
Kinder HändeBild: falco / pixabay.com

Schweden war und ist ein Land mit einer, gemessen an der Gesamtbevölkerung, relativ hohen Zuwanderung. Die Menschen kamen und kommen aus den unterschiedlichsten Gründen, seit den Neunziger Jahren vor allem aus den konfliktgeplagten Regionen wie Somalia, Iran, Irak, Kosovo, Bosnien und dem Libanon, aber inzwischen auch aus den neuen Mitgliedsländern der Europäischen Union wie Polen. In einigen Regionen Schwedens, zum Beispiel Malmö, liegt der Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund beziehungsweise der im Ausland geborenen Personen inzwischen bei 50 %. Die Zuwanderungsrate lag (2005) in der Gruppe der 0- bis 34-Jährigen mit einem Anteil von 46 851 Personen wesentlich höher als bei den einwandernden Personen ab 35 Jahren (18 378). Ähnlich sieht es bei den Personen aus, die um Asyl ersuchen. Bei den Kindern und Jugendlichen bis 34 ist die Gruppe der 25- bis 34-Jährigen jeweils die zahlenmäßig stärkste Gruppe, gefolgt von der Gruppe der 21- bis 24-Jährigen, danach die 0- bis 3-Jährigen.
(Quelle: www.scb.se/templates/Publikation____162450.asp, Zugriff 10.5.07)

Die schwedische Regierung setzt bei der Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund (barn och ungdomar med invandrarbakgrund) insbesondere auf den Bereich Bildung und die Sprachförderung. Dazu wurde auch eine Nationale Bildungsstrategie (Nationell strategi för utbildning av nyanlända barn och ungdomar) entwickelt. Kinder, die zu Hause eine andere Muttersprache als Schwedisch sprechen, haben ein Recht auf Förderung der Muttersprache bzw. auf die Förderung der Zweisprachigkeit. Kinder von Asyl suchenden Eltern dürfen sowohl die Vorschuleinrichtungen als auch die Grund- und weiterführenden Schulen besuchen. 

Weitere Informationen (auf Schwedisch) zum Thema 'Integration von Kindern und Jugendlichen mit ausländischen Wurzeln im Bereich Bildung' auf der Website von Skolverket, der Nationalen Bildungsbehörde: http://www.skolverket.se/skolutveckling/larande/nyanlandas-larande

Mit Blick auf die Einbindung der Roma, insbesondere Frauen und Kinder, in die schwedische Gesellschaft hat Schweden 2012 eine Nationale Strategie zur Einbindung der Roma verabschiedet. Diese ist bis 2032 angelegt. Die Schwerpunkte liegen auf den Bereichen Bildung, Arbeit, Wohnraum, Gesundheit, soziale Betreuung und Sicherheit, Kultur und Sprache sowie Zivilgesellschaft. 

Die Behörde für Jugend und Fragen der Zivilgesellschaft (Myndigheten för ungdoms- och civilsamhällesfrågor, MUCF) ist für die Verteilung von Mittel für Maßnahmen zur Förderung der Integration und gegen Diskriminierung zuständig.

Der Assyrische Jugendverband (Assyriska Ungdomsförbundet i Sverige, AUF) ist eine parteipolitisch und religiös unabhängige Organisation, die sich um die Bewahrung der assyrischen Sprache, die Erhaltung der assyrischen Kultur und die Integration der assyrischen Jugend in die schwedische Gesellschaft bemüht. 

Mehrere Verbände der Kurdischen Jugend Schwedens setzen sich ein: 
- für die Integration der kurdischen Jugend in die schwedische Gesellschaft, 
- gegen den Missbrauch von Drogen, Alkohol und Glückspiel und dem Schutz der kurdischen Jugend vor diesen Einflüssen, 
- für den Einsatz von Verbandsmitgliedern in Friedens- und Antirassismusgruppen und -organisationen und gegen Diskriminierung. 
- kurdische Jugendliche zu Hochschulstudien zu ermutigen,
- bei kurdischen Jugendlichen das Interesse Musik, Tanz und Sport zu wecken und an entsprechenden Kurse teilzunehmen,
- für die Organisation von Sommerlagern und Ausflügen für kurdische Jugendliche,
- für Demokratiearbeit,
- den Zusammenschluss kurdischer Jugendverbände und -vereine in Schweden.

Weitere Jugendverbände von Migrantenjugendlichen beziehungsweise Minderheiten, die sich um die Integration von Jugendlichen in die schwedische Gesellschaft bemühen, sind:
- der Serbische Jugendverband (Serbiska Ungdomsförbundet i Sverige),
- der Jugendverband der Roma (Romska Ungdomsförbundet),
- der Türkische Jugendverband (Turkiska Ungdomsförbundet).

Das Migrationswerk Schweden (Migrationsverket) fördert Projekte für und mit Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund.

Die Martin-und-Birgit-Östlingers-Stiftung (Martin och Birgit Östlingers Stiftelse) richtet sich an Jugendliche mit Migrationshintergrund. Sowohl Einzelpersonen als auch Einrichtungen mit einem hohen Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund können hier Fördergelder beantragen.

Links
www.bpb.de/gesellschaft/migration/dossier-migration/57839/schweden - Dossier 'Migration' Schweden der Bundeszentrale für politische Bildung
www.e-politik.de/wissenswerte/migration/ - WissensWerte – Infografiken 'Migration'

Jugendsozialarbeit und Hilfen für Kinder

In Schweden gibt es keine so stark ausgebildeten nationalen Strukturen im Bereich der Jugendsozialarbeit wie in der Bundesrepublik Deutschland, die Arbeit ist überwiegend kommunal angesiedelt. Die Organe der lokalen Selbstverwaltung treffen viele Entscheidungen, die sich auf den Zugang von jungen Menschen zu Sozialleistungen und Befugnissen auswirken. Die sozialen Dienste (Socialtjänsten) sind für die praktische Umsetzung von Maßnahmen im sozialen Bereich zuständig. 
(Quelle: Lena Hallengren (2005): Gestaltung einer neuen Jugendpolitik in Schweden, In: Forum 21, Europäische Zeitschrift für Jugendpolitik, Heft 4)

Schweden ist Mitglied des European Network of Ombudsmen for Children (ENOC). In diesem Netzwerk sind unabhängige Büros für Kinder in europäischen Ländern zusammengeschlossen, die sich für die Verwirklichung der UN-Kinderrechtskonvention einsetzen. Sie unterstützen eine gemeinsame Lobbyarbeit für die Kinderrechte, tauschen Informationen und politische Strategien aus und werben für die Entwicklung effektiver unabhängiger Kinderbüros. - Informationen zum schwedischen Büro unter www.barnombudsmannen.se

Die Vereinigung für schwedische Jugendzentren (Föreningen för Sveriges Ungdomsmottagningar, FSUM) wurde 1988 gegründet und ist ein Zusammenschluss der Jugendzentren in Schweden. Das Hauptziel der Jugendzentren ist die Förderung der körperlichen und geistigen Gesundheit sowie die Unterstützung junger Leute in der Entwicklung ihrer Identität und den Umgang mit der eigenen Sexualität und Verhütung. Mehr Info: www.fsum.org/eng/policyen.pdf

Die Organisation Kinderrechte in der Gesellschaft (Barnens Rätt I Samhället, BRIS) betreibt ein Kindernotruftelefon. Die meisten Beschwerden drehen sich um die Themen Nötigung (Bullying), Familienkonflikte, Liebe und Partnerschaftsprobleme, sexuelle Entwicklung und Schwangerschaft, körperlicher und sexueller Missbrauch.

Sozialpädagogisch begleitete Betreuung wie das Jugendwohnen besteht vereinzelt wie zum Beispiel durch das Älgeredskollektiv. Das Älgeredskollektiv befasst sich vorwiegend mit Jungen und Mädchen zwischen 14 und 18 Jahren, die
- verhaltensgestört sind und den Abbruch destruktiver Lebensmuster erleben müssen,
- Schulverweigerer sind und denen die Möglichkeit des Abschlusses der Grundschule (9. Klasse) geboten werden muss,
- Missbrauch und /oder Straftaten begangen haben bzw. sich in einer Risikozone befinden.

Weiterführende Links
www.utg.goteborg.se – Website des Projekts „Jung & Sicher in Göteborg“ (Ung & Trygg i Göteborg) gegen das Abrutschen von Jugendlichen ins kriminelle Bandenmilieu
www.sposit.se - Website mit Betreuungs- und Pflegeangeboten in Schweden

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Zentrale Einrichtungen

Bei der Behörde für Jugend und Fragen der Zivilgesellschaft (Myndigheten för ungdoms- och civilsamhällesfrågor, MUCF) liegt die allgemeine Zuständigkeit bei der Koordination von Informationen zum Thema Internationaler Jugendaustausch und Austauschprogramme. Hier liegt auch die Verantwortung für die Umsetzung des Programms der Europäischen Union Erasmus+ JUGEND IN AKTION.

Zusammenarbeit mit Deutschland

Eine offizielle Vereinbarung über jugendpolitische Zusammenarbeit zwischen Schweden und der Bundesrepublik Deutschland besteht nicht.

Der schwedische nationale Jugendrat LSU kooperiert im Rahmen seiner Mitgliedschaft im Europäischen Jugendforum auch mit dem Deutschen Bundesjugendring.

Das inzwischen aufgelöste Centrum för Internationellt Ungdomsutbyte CIU arbeitete in der Vergangenheit im Rahmen von Einzelveranstaltungen mit IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V. zusammen.

Zusammenarbeit mit anderen Ländern

Schweden kooperiert im Rahmen seiner internationalen Zusammenarbeit im Bereich der Jugendpolitik in und mit den verschiedensten Gremien des Europarates, der Vereinten Nationen, des Nordischen Ministerrates, des Euro-arktischen Barents-Rates und des Rates der Ostseeanrainerstaaten. In diesen Gremien wird Schweden unter anderem durch das für Jugendangelegenheiten zuständige Bildungsministerium, die Behörde für Jugendfragen und Zivilgesellschaft und den nationalen Jugendrat vertreten.

Der schwedische nationale Jugendrat LSU kooperiert im Rahmen seiner Mitgliedschaft im Europäischen Jugendforum (EJF) mit den Mitgliedsverbänden des EJF.

Schweden wirkt beim European Knowledge Centre for Youth Policy, der Wissensplattform von Europarat und Europäischer Kommission zur Jugend in Europa, mit. Die fünf großen Themenbereiche sind: ABC der Jugendpolitik, Besseres Verständnis der Jugend, Information, Partizipation, Freiwilligendienste.

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Mobilität

Zwei Jugendliche springen mit erhobenen Armen in die Luft.

Über das Reiseverhalten von Kindern und Jugendlichen liegen keine spezifischen Informationen vor. Nutek, die Schwedische Agentur für Wirtschaftliches und Regionales Wachstum, hat im Mai 2007 einen Bericht über den Tourismus sowie die Reise- und Tourismusindustrie in Schweden herausgegeben, der jedoch keine spezifischen Informationen zum Kinder- und Jugendreisen enthält.

Allgemeine statistische Daten ergeben: Innerhalb des Landes reisen die Einheimischen für Freizeitzwecke am liebsten im Raum Stockholm, gefolgt vom Västra Götaland, Skåne und Dalarna. Rund 60 % der Freizeitreisenden, die im eigenen Lande reisen, besuchen Freunde und Verwandte oder verbringen ihre Freizeit auf einer privaten Hütte. Im Inland wird zu Freizeitzwecken am häufigsten mit dem Auto, gefolgt von der Bahn gereist. Übernachtungen in Jugendherbergen machen etwa 5 % aller Übernachtungen bei Inlandsreisen aus, mit einem Zuwachs von rund 8,5 % in 2006 im Vergleich zum Vorjahr. Die meisten Übernachtungen verzeichnen Hotels und Campingplätze.

Bei Auslandsreisen stehen Finnland und Dänemark am höchsten in der Gunst der Reisenden, gefolgt von Deutschland und Spanien. Bei Auslandsreisen wird dann auch lieber das Flugzeug als Reisemittel genutzt.

Schweden ist Mitglied in der European Youth Card Association (EYCA). Informationen zu Vergünstigungen mit der Europäischen Jugendkarte EURO26 (und jede Menge weiterer Informationen zu kulturellen Veranstaltungen, Reiseangeboten, ...) gibt es unter http://www.mecenat.se/eyca.

Ebenso ist Schweden Programmland im europäischen Aktionsprogramm Erasmus+ JUGEND IN AKTION. Die schwedische Nationalagentur für die Umsetzung des Programms ist der Nationale Rat für Jugendfragen (Ungdomsstyrelsen) mit Sitz in Stockholm.

Weitere Informationen zu Schweden für junge Leute auf dem Europäischen Jugendportal: http://europa.eu/youth/SE_de

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Jugend in der Welt

Informationen zum Thema "Jugend in der Welt (Youth in the World)" erhalten Sie im European Knowledge Centre for Youth Policy.

Impressum
ImpressumBild: MIH83 / pixabay.com

Impressum - Schweden

Die Länderinfos zu SCHWEDEN wurden zusammengestellt von: IJAB - Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V.

Letzte Aktualisierung: Juni 2016

Kontakt: dija(at)ijab.de