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Willkommen bei den Länderinfos: SPANIEN

Puerta del Sol in Madrid. Foto: Anneke Schlummer
Puerta del Sol in Madrid. Foto: Anneke Schlummer

Der Text gliedert sich in die vier Kapitel: 

Im Impressum erhalten Sie Informationen über Erstellungsdatum, Verfasser/-in und Ansprechpartner/-in.

Allgemeine länderkundliche Informationen - ES

Flagge Spaniens, rot-gelb-rot quer gestreift. Quelle: CIA World Factbook
Flagge Spaniens, rot-gelb-rot quer gestreift. Quelle: CIA World Factbook

Grunddaten

Einwohner: 46,51 Millionen (2104, geschätzt). Die meisten Menschen leben in den Städten in den Küstenregionen des Landes und Madrid; im Landesinneren ist Spanien dünn besiedelt.

Hauptstadt: Madrid 
andere große Städte: Barcelona, Valencia, Sevilla, Zaragoza, Málaga, Murcia, Las Palmas de Gran Canaria, Palma de Mallorca, Bilbao

Amtssprache: Spanisch. Katalanisch, Galizisch und Baskisch als regionale Amtssprachen anerkannt.

Bruttonationaleinkommen je Einwohner: 30.431,99 US-Dollar (2014, geschätzt)

Altersstruktur Jugendliche 15-29 Jahre (2011):
15-19 Jahre: 2 303 428 (1 185 770 männlich, 1 117 658 weiblich)
20-24 Jahre: 2 695 223 (1 371 030 männlich, 1 324 193 weiblich)
25-29 Jahre: 3 444 435 (1 758 840 männlich, 1 685 595 weiblich)
Quelle: Observatorio de la Juventud en España (2011). Juventud en cifras. Población. Zugriff am 5.6.13. http://www.injuve.es/sites/default/files/JCifras-1Poblacion-Ene2011.pdf

Lebenserwartung: 79,7 Jahre; Männer: 76,3 Jahre, Frauen: 83 Jahre. Die Säuglings- und Kindersterblichkeit ist mit 0,5 sehr gering.

Bevölkerungszuwachs: Die Bevölkerung wächst seit den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts nur noch sehr langsam. Mit einer Geburtenrate von etwa 1,2 % ist das einst so kinderreiche Spanien heute das Land mit der niedrigsten Geburtenrate unter den westlichen Industriestaaten. Rund 19 % aller Geburten sind außerehelich (im Vergleich Schweden 55 %). Das Bevölkerungswachstum liegt bei -0,02 %. Immer mehr Frauen entscheiden sich dafür, als Single zu leben. Diejenigen, die in Partnerschaften leben, entscheiden sich häufig ganz bewusst gegen Kinder, weil sie keine Arbeit haben oder fürchten, arbeitslos zu werden. Rund 15 % aller Haushalte in Spanien sind Single-Haushalte. Spanien hat eine der höchste Arbeitslosenraten der Europäischen Union (EU). Außerdem unterstützt der Staat Familien in nur sehr geringem Maße: Es gibt zum Beispiel kein Kindergeld. 

Verwaltung: Parlamentarische Monarchie. Das Staatsgebiet ist in 17 autonome Gemeinschaften (Comunidades Autónomas), 50 Provinzen, die Sondergebiete Ceuta und Melilla sowie Gemeinden gegliedert. Autonomiestatus erhielten 1979 das Baskenland und Katalonien; 1981 Galicien; 1982 Andalusien, Aragón, Asturien, Kanarische Inseln, Kantabrien, Kastilien-La Mancha, Murcia, Navarra, La Rioja und Valencia; 1983 Balearen, Extremadura, Kastilien und León sowie Madrid. Die Autonomen Gemeinschaften verfügen über Regierungen und – jeweils für vier Jahre gewählte – Parlamente. Sie sind für Landwirtschaft, Jagdwesen, Fischerei, Viehzucht, Städtebau/Wohnungswesen, Sozialdienst und Fremdenverkehr zuständig. Eine Vielzahl von Zuständigkeiten wird vom Staat und den Autonomen Gemeinschaften gemeinsam wahrgenommen (zum Beispiel  Erziehung / Ausbildung, Industrie, Wirtschaft, öffentliche Sicherheit). Zu den ausschließlich dem Staat zukommenden Zuständigkeiten gehören Zoll und Außenhandel, auswärtige Angelegenheiten, Verteidigung, Währung, Nachrichtenwesen. 
Die Zugehörigkeit der Balearen sowie der im Atlantik gelegenen Kanarischen Inseln lässt Spanien nicht in Frage stellen. Entsprechendes gilt für die kleinen, mit Autonomierechten ausgestatteten Exklaven in Marokko, Ceuta und Melilla. Ungeklärt ist das territoriale Verhältnis Spaniens zu Gibraltar, da Madrid seinen Anspruch auf die 1704 von England eroberte sechs km² große Felsenregion grundsätzlich aufrechterhält.

Staatsoberhaupt: König Felipe VI (seit Juni 2014). Premierminister: Mariano Rajoy Brey (Partido Popular, im Amt seit 21.12.11)

Religion: 95 % römisch-katholisch; protestantische, muslimische und jüdische Minderheiten

Sonstige Daten
- Inflationsrate: -0,8 %
- Arbeitslosenquote: 25,54  % (2014, geschätzt); Jugendarbeitslosigkeit (Unter-25-Jährige): 53,5 % (2014, geschätzt)
- Internationale Mitgliedschaften: WHO, UNESCO, IAO (Internationale Arbeitsorganisation), Vereinte Nationen, OECD, IWF, Weltbank, Europarat, NATO, EG, WEU

(Quellen: Auswärtiges Amt, Nationales Statistikinstitut INE, Eurostat, Servicio Público de Empleo Estatal, http://de.statista.com/)

Kinder- und Jugendpolitik - Grundlagen und Strukturen - Spanien

Hier gibt's Infos zu den Grundlagen und Strukturen der Kinder- und Jugendpolitik in Spanien. Mehr lesen unter 

Relevante Gesetze

Gesetz 18/1983 über die Gründung des Spanischen Jugendrates vom 16. November 1983: gesetzliche Verankerung des Jugendrats (Consejo de la Juventud en Espana, CJE) als Interessenvertretung der Jugendverbände. Es legt fest, dass der Spanische Jugendrat seine Kontakte zu Organen der Staatsverwaltung über das Ministerium für Arbeit und Soziales, jetzt: Ministerium für Gesundheit, Sozialpolitik und Gleichstellung (Ministerio de Sanidad, Política Social e Igualdad) abzuwickeln hat. Aufgaben des Jugendrates sind die Vertretung der Interessen der Jugendverbände

  • gegenüber Parlament und Regierung sowie
  • vor den internationalen Institutionen.

Ferner regelt das Gesetz die Bedingungen für die Mitgliedschaft im Jugendrat sowie seine administrative Struktur. Derzeit sind 79 Jugendorganisationen (16 Landesjugendräte und 63 Jugendverbände) CJE-Mitglieder. Diese vertreten eine Vielzahl von Ideologien, Meinungen, Zielen und Glaubensrichtungen von rund 700 000 Mitgliedern. Download des Gesetzes hier ...

Dekret über die Umbenennung und Organisation des Jugendinstitutes (Artikel V des Königlichen Dekrets 565/1985 über die Organisationsstruktur des Kultusministeriums): Umwandlung des Instituts für Jugend und Gemeinschaftsförderung (Instituto de la Juventud y Promoción Comunitaria) in das Jugendinstitut (Instituto de la Juventud). Das Dekret legt Aufgaben und Funktionen des Instituts fest.

Aufgaben

- Ausarbeitung und Durchführung der Jugendpolitik in Zusammenarbeit mit anderen Ministerien und Organen der Staatsverwaltung,
- Förderung der kulturellen Gemeinschaft der Jugend Spaniens,
- Förderung des Jugendverbandswesen und die Beteiligung der Jugendverbände in internationalen Bewegungen,
- Entwicklung und Koordinierung eines Jugendinformations- und Dokumentationssystems,
- Förderung der internationalen Zusammenarbeit im Jugendbereich.

Funktionen

- Ausbau der Zusammenarbeit mit den Autonomen Gemeinschaften in allen jugendrelevanten Fragen,
- Förderung des Jugendtourismus und des Jugendaustausches auf nationaler und internationaler Ebene,
- Ausarbeitung und Vertrieb von Umfragen, Studien und Informationen über die Jugend sowohl national als auch international,
- Leistung von jeglichen weiteren Diensten im Sinne der Wahrnehmung seiner Aufgaben.

Königliches Dekret 1677/1985 vom 11. September 1985: Grundlage des Nationalen Drogenplans (Plan Nacional de Drogas). Regelt die interministerielle Koordinierung der Durchführung des vom Ministerrat am 24. Juli 1985 beschlossenen Nationalen Drogenplans. Präsident der durch das Dekret ins Leben gerufenen Interministeriellen Gruppe ist der Minister für Gesundheit und Konsum. Zu den wichtigsten Errungenschaften der bisherigen Existenz des Nationalen Drogenplans gehören:

  1. Existenz eines globalen Interventionsplans zum Thema Drogenabhängigkeit
  2. Festigung des sozialen Verbundsystems (Präsenz diverser Institutionen wie Universitäten, Unternehmen, Stiftungen etc.),
  3. Festigung eines weiten, vielfältigen und professionalisierten Behandlungsnetzes (knapp 600 öffentliche Zentren können mehr als 100 000 Drogenabhängige pro Jahr behandeln),
  4. Förderung der Wiedereingliederung im sozialen Bereich und in Arbeitsverhältnisse (das Instituto Nacional de Empleo, INEM, konnte seit 1997 über 5000 Drogenabhängigen in Rehabilitation Arbeitsplätze anbieten),
  5. Schaffung einer soliden Basis für präventive Politik,
  6. Festigung von Informationssystemen zur Erfassung und Bereitstellung von Daten des Drogenkonsums,
  7. Modernisierung der Gesetzgebung,
  8. Bereitstellung hoch spezialisierter politischer Mittel und Instrumente,
  9. Vertretung Spaniens in den wichtigsten internationalen Organen und Foren, bilaterale Abkommen mit zahlreichen Ländern und die Einrichtung eines Iberoamerikanischen Netzes von Nichtregierungsorganisationen, die auf Drogenabhängigkeit spezialisiert sind,
  10. Verankerung von Haushaltszuwendungen im Staatshaushalt zur Bekämpfung der Drogenabhängigkeit.

Königliches Dekret 192/1988 über Einschränkungen des Verkaufs und des Gebrauchs von Tabak zum Schutz der Gesundheit der Bevölkerung vom 4. März 1988: beschränkt den Tabakkonsum und schützt die Rechte der Nichtraucher. Es hat dabei wichtige jugendrelevante Bestimmungen. Im Dezember 2005 wurde in Spanien mit der Ley Antitabaco eines der strengsten Anti-Raucher Gesetze in Europa verabschiedet. Ab 1. Januar 2006 gelten folgende Bestimmungen:

  • allgemeines Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden (Bahnhöfen, Flughäfen, Kranken-häuser, Fahrstühlen, Ladenlolaklen) sowie am Arbeitsplatz,
  • Raucherverbot in Bars und Restaurants, die kleiner als 100 m² sind,
  • Einrichtung von Nichtraucherbereichen in Bars und Restaurants, die größer als 100 m² sind,
  • allgemeines Verkaufsverbot an Jugendliche unter 18 Jahren in Tabakläden,
  • Jugendlichen unter 18 Jahren ist es verboten, Zigarettenautomaten zu benutzen,
  • Verkaufsverbot von Tabakerzeugnissen in schulischen und allen Kinder- und Jugendeinrichtungen,
  • Rauchverbot in öffentlichen und privaten Schulbussen und -bahnen,
  • Rauchverbot in allen schulischen Einrichtungen,
  • Verbot von Tabakwerbung in Presse, Radio, Fernsehen, Kino und Plakatwänden,
  • Verbot der Abgabe von Tabak als Werbemittel.

Zuwiderhandlungen werden mit Strafen zwischen 30 und 600 000 Euro geahndet.

Beschluss über die Ausschreibung von Zuschüssen im Kinderbereich vom 13. Februar 1990: legt die Bereiche fest, in denen für Fachprogramme staatliche Hilfen beansprucht werden können. Diese sind:

- Programme für benachteiligte und in soziale Konflikte geratene Kinder, insbesondere für misshandelte Kinder und Kinder mit erworbener Immunschwäche,
- Alternativprogramme für die Fernhaltung von Minderjährigen vom System der Jugendgerichtsbarkeit,
- Allgemeine Kinderprogramme insbesondere für Kinder aus benachteiligten sozialen Schichten und Wohngegenden mit sozialen Gefährdungen,
- Programme zur Freizeitgestaltung für Kinder,
- Programme zur Förderung des Kinderverbandswesens, insbesondere der Bildung von informellen Kindergruppen.

Die Zuschüsse werden für Programme der Altersgruppe 0 bis 14 Jahren gewährt.

Weitere Gesetze
Gesetz zur allgemeinen Neuordnung des Bildungswesens (Ley Orgánica de Ordenación del Sistema Educativo – LOGSE) von Oktober 1990 - öffnete den Weg zu einem neuen Bildungssystem
Gesetz über das Recht auf Bildung (Ley Orgánica del Derecho a la Educación – LODE) vom Juli 1985 - bekräftigt das Recht aller Spanier auf freie Grundbildung

Altersbezogene gesetzliche Bestimmungen

Beginn der Schulpflicht: mit 6 Jahren
Ende der Schulpflicht: mit 16 Jahren

Abgabe von Tabakwaren an Jugendliche gestattet ab: 16 Jahren

Volle Strafmündigkeit: mit 18 Jahren
Jugendstrafen verhängt: für Jugendliche ab 14 Jahren

Erlaubnis zur Vollzeitbeschäftigung: mit 16 Jahren

Volljährigkeit/Wahlrecht: mit 18 Jahren

Passives Wahlrecht: mit 18 Jahren

Recht zum Erwerb eines

  • Führerscheins Klasse 3: mit 18 Jahren
  • Führerscheins für Motorräder bis 125 ccm (A1): mit 16 Jahren
  • Führerscheins für Moped/Mofa: mit 14 Jahren

Heirat ohne Zustimmung der Eltern oder der Vormundschaftsgerichte: mit 18 Jahren (in Ausnahmefällen mit 16 Jahren)

Sexuelle Beziehungen mit Erwachsenen gestattet ab: 16 Jahren

2002 wurde in Spanien die Wehrpflicht abgeschafft. Es gibt eine Berufsarmee.

Links
www.protection-of-minors.eu/de/ES_overview.php - Informationen zum Kinder- und Jugendschutz in Europa der BAG Kinder- und Jugendschutz, hier: Spanien
http://wiki.crin.org/mediawiki/index.php?title=Spain - Wiki zu Kinderrechten in Spanien

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Staatliche nationale Förderung

Auf staatlicher Seite stehen für die Förderung der Jugendarbeit eigene Haushaltsmittel aus dem Jugendplan zur Verfügung. Der Jugendplan 2005 – 2008 wird in den kommenden Jahren Referenz für alle jugendpolitischen Maßnahmen sein und dient der Förderung der Partizipation Jugendlicher in der politischen, sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung sowie der Chancengleichheit unter den Jugendlichen. 

Empfänger des Gelds sind Jugendorganisationen und Jugendservicestellen. Priorität haben Programme, die sich den wichtigsten Problemen (Arbeiten, Wohnen, Gesundheit, soziale Integration) widmen, die auf benachteiligte Jugendliche ausgerichtet sind und das soziale Engagement von Jugendlichen fördern.

Private und sonstige Finanzierungsquellen

Das Gesetz zur Neuordnung von Stiftungen vom 24. November 1994 legt unter anderem fest, dass Zuwendungen von Privatpersonen an gemeinnützige Maßnahmen steuerlich begünstigt werden.

Die Arbeit der Stiftungen in Spanien erfolgt hauptsächlich zugunsten behinderter Personen, Senioren, Bedürftiger sowie Kinder und Jugendlicher. Meist haben sie nur begrenzte Mittel, leisten aber dennoch einen wertvollen Beitrag im Bereich der Kinder- und Jugendsozialarbeit.

Link
www.fundaciones.org – Website des Spanischen Stiftungsverbandes

Relevante Ministerien und ihre Zuständigkeiten

Das für Jugendfragen zuständige Ministerium in Spanien ist das Ministerium für Gesundheit, Konsum und Sozialwesen (Ministerio de Sanidad, Consumo y Bienestar Social). Mit der Umsetzung seiner jugendpolitischen Programme auf nationaler und internationaler Ebene ist das Jugendinstitut (Instituto de la Juventud - INJUVE) beauftragt, das auch spanische Nationalagentur für die Umsetzung des EU-Programms ERASMUS+ JUGEND IN AKTION ist.

Das Ministerium ist für die Ausgestaltung der Jugendpolitik und für die Koordinierung aller kinder- und jugendpolitischen Vorhaben über den Interministeriellen Ausschuss für Kinder und Jugendfragen (Comisión Interministerial para la Juventud e Infancia) zuständig. 

Mit dem politischen Ziel, gesellschaftliche Probleme durch eine transparente, global-integrative Jugendpolitik zu lösen, wurde 1986 durch ein königliches Dekret der Interministerielle Ausschuss für Jugend und Kindheit (Comisión Interministerial para la Juventud e Infancia) auf nationaler Ebene gegründet. Im Interministeriellen Ausschuss sind alle nationalen Ministerien vertreten. Der Ausschuss hat die Aufgabe, alle gesellschaftspolitischen Maßnahmen, die den jungen Menschen in Schule, Arbeitswelt, Beruf und Freizeit betreffen, zu verwirklichen. Dies geschieht im Einzelnen durch

  • Vorschläge an die Regierung zu jugendpolitischen Fragen in Bezug auf wirtschaftliche, soziale, politische und kulturelle Faktoren, 
  • Analysen der Kinder- und Jugendprobleme und Unterbreitung von Lösungsvorschlägen, 
  • Koordination von kinder- und jugendspezifischen Aufgaben der einzelnen Ministerien, 
  • besondere Aufmerksamkeit für die vom Spanischen Jugendrat formulierten Initiativen und Vorschläge, 
  • Durchführung von Initiativen zur Verbesserung der Zusammenarbeit. 

In den Autonomen Gemeinschaften (Comunidades Autónomas) wird die regionale Jugendpolitik unter der Koordinierung der Zentralregierung eigenständig gestaltet und ausgeführt. Auf regionaler Ebene sind die Jugendbehörden (Direcciones Generales de Juventud) für Jugendpolitik zuständig. In jeder Jugendbehörde gibt es auch ein Büro für Jugendaustausch.

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Kinder- und jugendpolitische Schwerpunkte und Aktionsprogramme

Die spanische interministerielle Jugendkommission hat am 5. September 2014 die Jugendstrategie 2020 der spanischen Regierung angenommen. Diese versteht sich als Referenzrahmen für die Vorhaben der Regierung im Bereich Jugendpolitik bis zum Jahr 2020, im Einklang mit dem Programm der Europäischen Union Europa 2020. Verantwortlich für das Anstoßen einer gemeinsamen, ressortübergreifenden Jugendstrategie zeichnet das Ministerium für Gesundheit, Konsum und Sozialwesen (Ministerio de Sanidad, Consumo y Bienestar Social). Mit der Umsetzung beauftragt ist das Spanische Jugendinstitut INJUVE (Instituto de la Juventud).

Daraufhin wurde am 12. September der Vorschlag für den 1. Aktionsplan 2014-2016 vom spanischen Ministerrat angenommen. Die spanische Jugendstrategie umfasst drei dieser Aktionspläne, die entsprechend in drei Phasen von 2014 bis 2016, 2016 bis 2018 und 2016 bis 2020 umgesetzt werden sollen. Jeweils am Ende einer Umsetzungsphase findet eine Evaluation statt.

Die Jugendstrategie beinhaltet sechs große Schwerpunkte, an denen sich die Aktionspläne orientieren:

  1. Bildung und Ausbildung
  2. Beschäftigung und Unternehmertum
  3. Wohnraum
  4. Prävention und Gesundheit
  5. Partizipation, Ehrenamt, Inklusion und Gleichstellung
  6. Zusammenarbeit zwischen den Institutionen

Bei der Erarbeitung der Inhalte für den Aktionsplan 2014 - 2016 haben alle Ministerien und der Spanische Jugendrat zusammengearbeitet. Das Budget, das für die Umsetzung der geplanten 211 Maßnahmen in diesem Zeitraum zur Verfügung steht, beträgt fast 3000 Millionen €. 90 % der Mittel sollen in die Beschäftigungsförderung der rund 7,6 Millionen spanischen Jugendlichen zwischen 15 und 29 Jahren fließen.

Die Jugendstrategie 2020 zum Nachlesen (in Spanisch) auf der Website von INJUVE ...

Spanien nimmt am EU-Programm Erasmus+ JUGEND IN AKTION teil. Für die Umsetzung ist das Jugendinstitut INJUVE als spanische Nationalagentur zuständig. Auf der Ebene der Autonomen Gemeinschaften gibt es lokale Büros des Programms.

Kinder- und jugendpolitische Einrichtungen und ihre Kompetenzen

Das Jugendinstitut (Instituto de la Juventud - INJUVE) ist eine nachgeordnete Behörde des Ministeriums für Gesundheit, Konsum und Sozialwesen. Es hat einen eigenen Rechtsstatuts sowie ein eigenes Budgetrecht, was ihm erlaubt, eine relativ eigenständige Jugendpolitik im Rahmen der jugendpolitischen Leitlinien umzusetzen. 

INJUVE führt regelmäßig Studien und Untersuchungen über die Jugend in Spanien durch und hat eine spezielle Datenbank, die man in der Bibliothek des Instituts einsehen kann. Die Erkenntnisse werden vor allem Fachkräften der Jugendarbeit zur Verfügung gestellt. Seit 1984 erscheint alle vier Jahre der Jugendbericht (Informe Juventud), zuletzt 2016.

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Nationale und regionale Kinder- und Jugendräte

Die Aktiväten des Spanischen Jugendrates ruhen derzeit aufgrund einer juristischen Übergangsphase.

[Ein wichtiges Organ der Interessenvertretung für junge Menschen ist der Spanische Jugendrat (Consejo de la Juventud de España, CJE). In ihm sind Jugendverbände, politische Jugendorganisationen, Fachverbände und Erwachsenenorganisationen vertreten. Auf der Ebene der autonomen Regionen bestehen regionale Jugendräte, auf der örtlichen Ebene kommunale Jugendräte.

Der Spanische Jugendrat ist eine Errungenschaft des Jugendverbandswesens. Seine Schaffung ist das Ergebnis jahrelanger Bemühungen Tausender Jugendlicher im Kampf um eine aktive Teilnahme an der Gestaltung und Stärkung der Gesellschaft. Ziele und Aktivitäten des Spanischen Jugendrats: www.cje.org > ¿En qué trabajamos?

Hauptaktionsfelder des CJE: Partizipation, Erziehung, Training, Beschäftigung, Gesundheit und Lebensqualität, Sexualität, Umwelt, Wohnen, Drogenmissbrauch, Aids, Friedenserziehung, Zusammenleben und Verschiedenheit, Junge Frauen, Landjugend, Kindheit und internationale Beziehungen, Immigration.

Mitglied im CJE kann ein Verband werden, wenn er in mindestens 15 Provinzen vertreten ist und 5000 Mitglieder hat. Jugendwohlfahrtsverbände müssen 10 000 Mitglieder nachweisen.

Gegenwärtig (Stand Oktober 2018) gehören dem Jugendrat 60 Jugendorganisationen (30 Verbände mit vollem Stimmrecht, 2 mit Beobachterstatus sowie 28 Verbände mit einem Kooperationsvertrag) an. Adressen der regionalen Jugendräte: http://www.cje.org > ¿Qué es el CJE? > Entidades Miembro.]

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Jugendverbandsarbeit

Überblick über die Strukturen der Jugendverbandsarbeit

Spanien ist dezentralistisch aufgebaut. Das Staatsgebiet ist in 17 Autonome Gemeinschaften (Comunidades Autónomas, CCAA), 50 Provinzen mit je einer gewählten Diputación Provincial sowie Gemeinden gegliedert. Die Autonomen Gemeinschaften haben Regierungen und für vier Jahre gewählte Parlamente.

Spanien ist dezentralistisch aufgebaut. Das Staatsgebiet ist in 17 Autonome Gemeinschaften (Comunidades Autónomas, CCAA), 50 Provinzen mit je einer gewählten Diputación Provincial sowie Gemeinden gegliedert. Die Autonomen Gemeinschaften haben Regierungen und für vier Jahre gewählte Parlamente. Ihre Zuständigkeiten, unter anderem im sozialen Bereich, variieren je nach Statut. Viele Aufgaben werden vom Staat und den CCAA gemeinsam wahrgenommen, zum Beispiel auch die Ausbildung.

Die Strukturen der Jugendpolitik und Jugendverbandsarbeit in Spanien ähneln denen in Deutschland. So gibt es Träger auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene, die zum größten Teil selbstständig arbeiten können.

Das Königliche Dekret über die Registrierung von Jugendverbänden vom 22. April 1988 legt die Altersbegrenzung für die Registrierung als Jugendverband fest. Um sich als Jugendverband registrieren zu lassen, müssen die Mitglieder im Alter zwischen dem vollendeten 14. und dem nicht vollendeten 30. Lebensjahr sein. 

Nach Artikel 48 der Verfassung ist sichergestellt, dass die jungen Menschen in freier Entscheidung das gesellschaftliche, politische, soziale und wirtschaftliche Leben des Landes mitgestalten sollen.

Überregionale Jugendverbände

Nach dem Erlass des Gesetzes zur Gründung des Spanischen Jugendrats (Consejo de la Juventud de España, CJE) von 1983 hat sich der CJE im Dezember 1984 konstituiert. Dies markierte den vorläufigen Endpunkt einer langen Entwicklung: Bereits 1977 waren mehr als 100 Jugendorganisationen übereingekommen, den Weg der Gründung des Spanischen Jugendrates zu gehen. Ziel war eine Organisation zu schaffen, die Vorschläge und Forderungen der Jugend gegenüber Verwaltung und Gesellschaft verteidigen und kanalisieren sollte (siehe Nationale und regionale Jugendräte).

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Glaubensgemeinschaftliche Angebote für Kinder und Jugendliche

Als geistige Macht ist die katholische Kirche mit einem Anteil von 20 % katholischer Privatschulen am gesamten Schulwesen sowie vier konfessionellen Universitäten präsent. Die Kirche verfügt weiterhin über eigene Zeitungen und Rundfunksender.

Die Rolle der katholischen Kirche in der Sozial- und Jugendarbeit ist maßgeblich für das Verständnis der Entwicklung dieser Bereiche und der darin geführten gesellschaftspolitischen Diskussion. In diesem Zusammenhang sind insbesondere die Katholische Pfadfinderbewegung (Movimiento Scout Católico) und die Spanische Caritas zu erwähnen.

Die Christliche Arbeiterjugend (Juventud Obrera Cristiana, JOC) ist eine Bewegung der katholischen Kirche, organisiert von jungen Menschen für junge Menschen. Die JOC sieht ihre Aufgabe in der Evangelisierung und Bildung der jungen berufstätigen Menschen.

Die Katholische Studentenjugend (Juventud Estudiante Católica, JEC) ist eine Bewegung im Rahmen der Föderation der Bewegungen der katholischen Aktion Spanien (Federación de Movimientos de Acción Católica Española) und richtet sich hauptsächlich an Studierende beziehungsweise Hochschulabsolvent(inn)en. Im Mittelpunkt der Tätigkeit der JEC steht die Evangelisierung der Studierenden und jungen Absolvent(inn)en innerhalb ihres Tätigkeitsbereiches (Institute, Universitäten, Arbeitsplätze, andere) unter anderem durch die Begleitung von Prozessen der aktiven christlichen Teilnahme (Mitgliedschaft) der Mitglieder.

Die Evangelische Kirche Spaniens (Alianza Evangélica Española) hat eine Jugendkommission. Sie verfolgt die Einbindung junger Menschen in die Kirche zur Förderung ihrer Talente und Begabungen. Die Fortbildung Fundamentos para el Ministerio Cristiano con Jóvenes richtet sich an junge Führungskräfte innerhalb der Kirche. Sie werden im Umgang mit jungen Leuten geschult, um ihnen christliches Glaubensgut zu vermitteln.

Die Jugendpastoral (Pastoral Juvenilder Salesianer Don Bosco fühlt sich vor allem folgenden Feldern verpflichtet: 
- Förderung der Analyse des soziokulturellen Umfeldes und der Entwicklung der Jugendpastorale,
- Reflektion über die Lebensumstände junger Menschen und die Mitwirkung bei Jugendstudien,
- Abgabe von Vorschlägen für Treffen und Dialoge über Möglichkeiten und Konditionierung der religiösen Erfahrung bei Heranwachsenden und jungen Menschen,
- Entwicklung von abgestimmten und kontinuierlichen Bildungsplänen aller Akteure der Jugendpastorale,
- Vorantreiben der Kommunikation und des Erfahrungsaustauschs in der Jugendpastoral.

Der römisch-katholische Jesuitenorden in Spanien (Compañia de Jesús España) sieht als eines seiner wichtigen Tätigkeitsfelder die Jugendarbeit an. Die Jesuiten unterhalten Hochschulen, Schulen und Internate, in denen sie jungen Menschen allgemeine Bildungsinhalte vermitteln mit der Absicht, sie dabei auch auf ihr späteres Leben nach den Grundsätzen des (katholisch-)christlichen Menschenbildes vorzubereiten.

Links
www.misionjoven.org – Misión joven digital, die Zeitschrift der Jugendpastoral der Salesianer Don Bosco
www.mjac.org – Website der Jugendbewegung der Katholischen Aktion (Movimiento de Jóvenes de Acción Católica)
www.observatorioreligion.es - Website des Portals Observatorio del Pluralismo Religioso en España mit Informationen zum Umgang mit religiöser Vielfalt

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Offene Jugendarbeit

Grundsätzlich ist festzustellen, dass Jugendzentren in Spanien anders arbeiten als in Deutschland. In Spanien existiert das Konzept der offenen Jugendarbeit nicht oder wird zumindest nicht in die Tat umgesetzt.

Jugendzentren bieten vielmehr feste Kurse etc., die nicht unbedingt mit den Jugendlichen gemeinsam entwickelt wurden. Die spanischen Jugendhäuser haben auch nicht den gleichen Grad an Programmautonomie wie in Deutschland.

Jugendinformation

Strukturen der Jugendinformation

Das Nationale Jugendinstitut INJUVE berät telefonisch und per E-Mail Anfragen zu den Angeboten und Dienstleistungen des INJUVE sowie zu Themen, die Jugendliche interessieren: Beschäftigung, Wohnraum, Reisen, Austausch, Ehrenamt und Freiwilligendienste, Kultur.

Gegenwärtig bestehen zirka 3000 Jugendinformationszentren, die mit INJUVE über die jeweiligen regionalen Informationszentren in den 17 Autonomen Gemeinschaften vernetzt sind. Die Zentren befinden sich in der Trägerschaft öffentlicher Institutionen (Autonome Regierungen, Provinzverwaltungen, Kommunen, Gemeindeverbände, Zweckverbänden der Provinzen) und privater gemeinnütziger Initiativen. Die öffentlichen Institutionen finanzieren mit ihrem eigenen Etat die Einrichtung und den Betrieb solcher Zentren. Die gemeinnützigen Institutionen finanzieren die Jugendinformationsangebote mittels öffentlicher Subventionen oder aus Eigenmitteln.

Link
www.infoven.injuve.es - zentrale Eingangsseite für die Jugendinformationsangebote von INJUVE, der Autonomen Gemeinschaften sowie Ceuta und Melilla

Internationale Kooperationen

Spanien nimmt am Projekt Eurodesk teil, einem europäischen Informationsnetzwerk mit Auskünften zu europäischen Strukturen und Förderprogrammen, die in jedem teilnehmenden Land mit nationalen Daten ergänzt wird. Die Koordinierungsstelle für Eurodesk Spanien ist beim Jugendinstitut INJUVE angesiedelt.

Spanien ist außerdem Mitglied bei ERYICA (European Youth Information and Counselling Agency), dem Zusammenschluss der Jugendinformationsangebote auf europäischer Ebene und wird dort durch das Spanische Jugendinstitut INJUVE vertreten.

Über die Mitgliedschaft von INJUVE in der OIJ (Organización Iberoamericana de Juventud) bestehen Kontakte zu den Ländern Lateinamerikas. Dort sucht man gemeinsam nach Wegen, um das Angebot an Jugendinformation im Rahmen der Informationsgesellschaft weiter zu entwickeln.

Aktionsfelder im Kinder- und Jugendbereich - Spanien

Hier gibt's Infos zu den Aktionsfeldern im Kinder- und Jugendbereich in Spanien. Mehr lesen unter

Bildung und Beschäftigung

Bildung 
Beschäftigung

Bildung

Informationen zum Bildungssystem in Spanien unter www.bildung-weltweit.de und in der Europäischen Enzyklopädie zu nationalen Bildungssystemen EURYPEDIA.

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Beschäftigung

Spanien hat eine der höchsten Jugendarbeitslosigkeitraten innerhalb der Europäischen Union. Nach Angaben des Ministeriums für Beschäftigung und Soziale Sicherheit lag die Arbeitslosenrate der 16- bis 24-Jährigen im Juni 2014 bei 8,65 % (385 009 Personen), gemessen an der Gesamtrate der Arbeitslosen (4 449 701 Personen) in Spanien.
Quelle: Zugriff am 7.7.14. http://www.injuve.es/sites/default/files/2014/27/publicaciones/ParoRegistrado%202014-06%20%2816-24a%C3%B1os%20Avance%29.pdf

Deutschland hat im Zuge der Debatte über die hohe Jugendarbeitslosigkeit in Südeuropa das Sonderprogramm "The Job of my Life" ins Leben gerufen. Es dient zur „Förderung der beruflichen Mobilität von ausbildungsinteressierten Jugendlichen und arbeitslosen jungen Fachkräften aus Europa“. Es soll ausbildungsinteressierte Jugendliche und arbeitslose Fachkräfte aus den Ländern der Europäischen Union, unter anderem auch aus Spanien, bei der Vermittlung in Ausbildung oder Beschäftigung unterstützen und hat eine Laufzeit bis Ende 2016.

Link
10.1787/5k487n5bfz5c-en - Dolado, J. J., et al.  (2013), "Youth Labour Market Performance in Spain and its Determinants: A Micro-Level Perspective", OECD Economics Department Working Papers, No. 1039, OECD Publishing.

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Gesundheit und Wohlbefinden

Gesundheit 
Sport

Gesundheit

Im Jugendbericht (Informe de Juventud) aus 2008 heißt es, dass die spanischen Jugendlichen in drei Bereichen besonders gefährdet sind: Verkehrsunfälle, Unfälle aufgrund von fahrlässigem Verhalten vor allem männlicher Jugendlicher, Selbstmord. Quelle: INJUVE (2008). Informe de Juventud. Zugriff am 5.6.13. http://www.injuve.es/sites/default/files/9314-03.pdf#page=159

Zigaretten
Die spanischen Jugendlichen fangen meist mit 14 bis 15 Jahren an zu rauchen; nach einem Jahr sind es dann zirka 20 % der Jugendlichen, die abhängig sind, mit 20 bis 24 Jahren etwa 36 % und mit 25 bis 29 Jahren zirka 38 %.

Alkohol
Auch mit dem Alkohol beginnen die Jugendlichen in Spanien bereits mit 15 Jahren. Je älter die Jugendlichen werden, desto mehr von ihnen trinken auch täglich, die Männer allerdings deutlich häufiger als die Frauen. Mit 25 bis 29 Jahren genehmigen sich 10 % der männlichen Jugendlichen täglich ein oder mehrere alkoholische Getränke im Vergleich zu 4 % der Frauen. Die Zahl steigt danach übrigens noch deutlich an. Auf der anderen Seite gibt es mehr und mehr Jugendliche, die gar nicht trinken: von den 20- bis 29-Jährigen sagen 25 %, dass sie Abstinenzler sind.

Die Probleme der Jugendlichen mit dem Alkohol hängen eng mit dem Missbrauch während der abendlichen Wochenendaktivitäten zusammen. 48 % der Jugendlichen trinken in der Freizeit, wenn sie mit Freunden ausgehen. Und diese Zahl scheint noch zuzunehmen. Die meistkonsumierten Getränke sind Bier (48 %), Cocktails (combinados oder cubatas) (17 %) und Wein (16 %). Dieser soziale Konsum ist zu einer Gewohnheit geworden, zu der die Werbung ihren Teil beiträgt, in dem sie direkt oder indirekt alkoholische Getränke mit Freizeit und Kameradschaft in Zusammenhang bringt.

Auch die Zahl derjenigen, die sich am Wochenende exzessiv betrinken, gibt Anlass zur Sorge: mit 15 bis 19 Jahren sind es schon zirka 11 % bis 12 %, mit 20 bis 24 Jahren zirka 15 % und mit 25 bis 29 Jahren immer noch 12 %, wobei die Jungen deutlich mehr betroffen sind.

Illegale Drogen
Haschisch ist die meistkonsumierte illegale Droge, sowohl bei den Jugendlichen als auch in der Gesamtbevölkerung, gefolgt - allerdings mit großem Abstand - von Kokain und Ecstasy.

Ein Drittel der männlichen spanischen Jugendlichen und ein Viertel der jungen Frauen probiert mindestens einmal Haschisch: Tendenz steigend. Das Einstiegsalter liegt bei 19 Jahren. Haschisch wird sowohl am Wochenende als auch täglich geraucht.

Ecstasy wird - meist in moderaten Mengen - weitaus weniger konsumiert und auch erst später (mit zirka 20 Jahren). Sechs Prozent der männlichen Jugendlichen und zwei Prozent der weiblichen Jugendlichen haben mindestens einmal Ecstasy probiert. Tendenz: die Droge wird zwar immer früher probiert, dafür aber von immer weniger Jugendlichen. 

Die Zahl derjenigen, die Kokain nehmen, hält sich mit den Ecstasy-Konsumierenden in etwa die Waage (7 % Jungen, 3 % Mädchen mit mindestens einmaligem Kontakt). Der Erstkontakt findet mit knapp 22 Jahren eher spät statt.

Früher als mit Kokain, nämlich mit zirka 19 Jahren, kommen die Jugendlichen mit Heroin in Kontakt, allerdings sind es nur sehr wenige. Die soziale Randstellung der Betroffenen hat sowohl damit zu tun, dass diese Jugendlichen anfälliger für eine Abhängigkeit von Heroin sind als auch mit der verheerenden Wirkung von Heroin selbst, die wiederum soziale Ausgrenzung nach sich zieht. 

Tranquilizer und Schlafmittel werden eher nach der Jugendzeit genommen; die männlichen Jugendlichen beginnen mit etwa 25 bis 28 Jahren und die Frauen mit 30 Jahren.

Sport

Zirka 20 % der spanischen Jugendlichen geben an, in ihrer Freizeit am liebsten Sport zu treiben; davon mehr Jungen als Mädchen. Etwa 6 % der Jugendlichen gehören einem Fußballverein an, auch hier sind es mehr Jungen als Mädchen. Die beliebtesten Sportarten sind Basketball, Fußball und Schwimmen.

Insgesamt treibt mehr als die Hälfte der spanischen Jugendlichen Sport, meist in öffentlichen, vor allem städtischen Einrichtungen. Etwa ein Viertel der Jugendlichen betätigt sich in speziellen Sportschulen.

Partizipation und Citizenship

Politische Bildung 
Freiwilliges Engagement

Politische Bildung

Beauftragt mit der Förderung der politischen Jugendbildung ist das Jugendinstitut (INJUVE). Es arbeitet mit verschiedenen Ministerien, den Jugendbehörden der Autonomen Gemeinschaften, der Spanischen Vereinigung der Gemeinden und Provinzen und den Jugendorganisationen zusammen. Auf internationaler Ebene bemüht sich das INJUVE, das Kennenlernen zwischen spanischen Jugendlichen und Jugendlichen verschiedener Länder und Regionen der Welt zu fördern. Der Schwerpunkt liegt hier auf Europa und Lateinamerika.

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Freiwilliges Engagement

Informationen zum Thema "Freiwilliges Engagement (Voluntary Activities)" erhalten Sie im European Knowledge Centre for Youth Policy unter http://youth-partnership-eu.coe.int/youth-partnership/ekcyp/By_country/Spain.html

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Kultur und Kreativität

Minnesänger bei einer Tuna mallorquina. Foto: A. Zwingmann
Minnesänger bei einer Tuna mallorquina. Foto: A. Zwingmann

Die Förderung der kulturellen Jugendbildung erfolgt durch das Jugendinstitut (INJUVE). Durch das Programm Creación Joven, das jährlich ausgeschrieben wird, wird die Teilnahme von jungen Menschen an Ausstellungen und Wettbewerben in den Bereichen Kunst, Fotografie, Video, Comic, Musik, Theater und Wissenschaft gefördert. Dadurch will das Institut die Professionalisierung neuer Werke und der Verbreitung der Kultur unterstützen.

Ansonsten gibt es in Spanien eine Vielzahl an Ausschreibungen, Preisen, Wettbewerben etc. zur Förderung junger Talente in Kunst und Kultur. Mehr dazu unter http://www.injuve.es/convocatorias/premios 

Quelle: INJUVE

Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund

2004 beinhaltete der spanische Jugendbericht erstmals einen eigenen Bereich (Bereich VI) über junge Migrant(inn)en in Spanien. Die „Migrantenjugend“ wurde Anfang 2000 zu einem Begriff. Zuvor existierten junge Ausländer(innen) als „ausländische Studierende“ oder als „(junge) ausländische Arbeitnehmer(innen)“, wurden aber nicht entsprechend ihrer doppelten Eigenschaft als „jung“ und „Migrant(in)“ definiert. Anders traten die jugendlichen Migrant(inn)en aber als Gemeinschaft nicht in Erscheinung. Erst jetzt beginnen auch andere Dimensionen jugendlicher Migrant(inn)en sichtbar zu werden: Sie sind nicht länger nur an Schule, Universität oder im Arbeitsleben zu finden. Es sind Jugendliche,

  • die sich niedergelassen und Familien gegründet haben, 
  • deren Kinder in Spanien geboren wurden, 
  • die sich mit Gesundheitsproblemen befassen müssen, 
  • Freizeiteinrichtungen aufsuchen und am Wochenende ausgehen, 
  • die sich zum Ausüben von Gemeinschaftssportarten zusammentun, 
  • im Konflikt ihrer Identitäten Auseinandersetzungen haben, 
  • aus dem Konsum einen bevorzugten Raum ihrer Sozialisation machen und andere. 

Dies alles ist Ausdruck davon, dass sich innerhalb des “Einwanderungslandes Spanien” eine „Migrantenjugend“ mitheranbildet (vergleiche Cachón, Inmigrantes jóvenes en España. Sistema educativo y mercado de trabajo. Madrid, INJUVE, 2003b).

Statistischen Angaben zufolge waren 2010 vond en insgesamt 8 443 086 15- bis 29-Jährigen 1 556 077 Jugendliche mit ausländischen Wurzeln. Die meisten kamen aus Rumänien (18,1 %), Marokko (13,9 %), Ecuador (7,9 %), Kolumbien (5,7 %), Bolivien (4,6 %), China (2,9 %), Bulgarien und Brasilien (je 2,8 %), Italien (2,7 %) und Peru (2,4 %). Quelle: Observatorio de la Juventud en España (2011). Juventud en cifras. Población. Zugriff am 5.6.13. http://www.injuve.es/sites/default/files/JCifras-1Poblacion-Ene2011.pdf

Ende 2009 hat sich das Netzwerk Juvenreda (Red para la juventud inmigrante) gegründet. Ziel ist die Förderung der sozialen Beteiligung von jungen Migrant(inn)en. Gründerorganisationen sind neben dem Spanischen Jugendrat CJE: Asociación para la Cooperación en el Sur (ACSUR/Las Segovias), Asociación América-España, Solidaridad y Cooperación (AESCO), Asociación Juventud Inmigrante (AJI ATIME), Asociación pro derechos humanos de España (APDHE), Asociación AYNI De Codesarrollo, Área Federal De Izquierda Unida, Confederación Estatal de Asociaciones de Estudiantes (CANAE), Comisión Española de Ayuda al Refugiado (CEAR), Comisiones Obreras (CCOO) Juventud, Federación De Asociaciones De Peruanos, Federación Concordia, Federación estatal de asociaciones de inmigrantes y refugiados en España (Ferine), Asociación Cultural IBN BATUTA, Movimiento por la Paz (MPDL), Red Acoge, Red Europea contra el Racismo (ENAR), Asociación Rumiñahui, SOS Racismo, Unión de Juventudes Comunistas de España (UJCE) y Unión Sindical Obrera (USO).

Spanien hat den Strategieplan 'Staatsbürgerschaft und Integration (Ciudadanía e Integración) 2011 neu aufgelegt. Der Plan ist bis 2014 angelegt. Bezogen auf die Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund sind insbesondere folgende Handlungsfelder relevant:

  • die Förderung der Entwicklung der Kompetenzen von Eltern und Stärkung des Elterngefühls vor dem Hintergrund von Diversitätund Anderssein
  • der Abbau von sozialer Ausgrenzung und Armutsfaktoren
  • die Förderung von Kinder- und Jugendbeteiligung 
  • die Förderung des Zugangs zu Kinder- und Jugendprogrammen 

Beiträge zum Thema Migrantenjugend in Spanien von:
- Lorenzo Cachón: Einwanderungsland Spanien und die Entstehung einer Migrantenjugend 
- Francisco García-Calabrés Cobo: Die Betreuung von Migrant(inn)en nach Spanien durch die Zivilgesellschaft. Das Beispiel von Córdoba Acoge. Erfolgreiche Praktiken und innovative Konzepte in der Jugendarbeit mit jungen Migrant(inn)en in Spanien

Links
www.bpb.de/gesellschaft/migration/dossier-migration/57887/spanien - Dossier 'Migration' Spanien der Bundeszentrale für politische Bildung
www.e-politik.de/wissenswerte/migration/ - WissensWerte – Infografiken 'Migration'

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Jugendsozialarbeit und Hilfen für Kinder

Das Jugendinstitut INJUVE unterhält Maßnahmen und Kampagnen mit einem sozialen Hintergrund in den Bereichen Prävention, Gesundheitskontrolle und -verständnis für die jugendliche Bevölkerung. Es hält ebenso Informationsmaterial für Jugendliche zu Themen wie Gesundheit, Verkehr, Gewaltprävention, soziale Integration, Familie und andere bereit. Seit 2000 führt das Jugendinstitut jährlich den Wettbewerb zur Förderung einer gesunden Lebensweise Salud Activa durch.

Außerdem setzt INJUVE das Projekt Módulo Joven durch. Das ist eine Initiative zur Reintegration von jungen Strafgefangenen zwischen 21 und 34 Jahren in die Gesellschaft durch Bildung.

Die spanischen autonomen Gemeinschaften Katalonien und Galizien sind Vollmitglieder, Andalusien ist assoziiertes Mitglied des European Network of Ombudsmen for Children (ENOC). In diesem Netzwerk sind unabhängige Büros für Kinder in europäischen Ländern zusammengeschlossen, die sich für die Verwirklichung der UN-Kinderrechtskonvention einsetzen. Sie unterstützen eine gemeinsame Lobbyarbeit für die Kinderrechte, tauschen Informationen und politische Strategien aus und werben für die Entwicklung effektiver unabhängiger Kinderbüros. - Informationen zu den spanischen Büros unter
www.defensor-and.es (Andalusien)
www.sindic.cat/infants (Katalonien)
www.valedordopobo.com (Galizien)

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Zentrale Einrichtungen und Organisationen

Für die internationale Jugendarbeit ist in Spanien in erster Linie das Nationale Jugendinstitut (Instituto Nacional de la Juventud, INJUVE) im Auftrag des Ministeriums für Gesundheit, Soziales und Gleichstellung (Ministerio de Sanidad, Servicios Sociales e Igualdad) zuständig. Zum INJUVE gehört auch das Centro Eurolatinoamericano de Juventud, CEULAJ

Der Spanische Jugendrat (Consejo de la Juventud de España) beziehungsweise dessen Kommission für Internationale Beziehungen ist in internationalen, regierungsunabhängigen Jugendeinrichtungen vertreten, zum Beispiel im Europäischen Jugendforum und anderen europäischen Institutionen. Außerdem ist die Kommission für Internationale Beziehungen dafür zuständig, internationale Austauschmaßnahmen anzuregen, bilaterale und multilaterale Beziehungen zu Jugendorganisationen anderer Länder aufrecht zu erhalten und eine Plattform für Themen der internationalen Kooperation, Entwicklung und Solidarität zu schaffen. Der Jugendrat arbeitet vorrangig mit Lateinamerika und den Mittelmeerregionen zusammen. Die Partnerorganisation in Lateinamerika, mit dem seit den Anfängen gute Beziehungen bestehen, war in den letzten Jahren das Foro Latinoamericano de Juventud. Die Mittelmeerregion ist als Schwerpunkt- und Partnerregion relativ neu. Vielfältige Aktivitäten wie die Nutzung des Programms Euro-Med Youth oder das Foro Euromediterráneo de Juventud sollen die europäisch-mediterrane Zusammenarbeit fördern.

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Zusammenarbeit mit Deutschland

IJAB-Fachprogramm „Berufliche Eingliederung von benachteiligten Jugendlichen“ in Pamplona (Navarra), 26.04.-01.05.2003. Foto: José Torrejón
IJAB-Fachprogramm „Berufliche Eingliederung von benachteiligten Jugendlichen“ in Pamplona (Navarra), 26.04.-01.05.2003. Foto: José Torrejón

Das Kulturabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Spanien vom 10. Dezember 1954 zwischen Deutschland und Spanien bildete die Basis für den in der Vergangenheit jährlich tagenden Gemischten Deutsch-Spanischen Fachausschuss zur jugendpolitischen Zusammenarbeit, der abwechselnd in Deutschland und in Spanien stattfand. Partner auf deutscher Seite waren das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) in Kooperation mit IJAB - Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V. sowie als weitere Teilnehmende ein/e Ländervertreter/-in und ein/e Vertreter/-in des Deutschen Bundesjugendrings. Als Partner des BMFSFJ fungierte auf spanischer Seite das Nationale Jugendinstitut (INJUVE). Informationen zum Stand der internationalen jugendpolitischen Zusammenarbeit mit Spanien hier ...

Regelmäßig am deutsch-spanischen Austausch beteiligte deutsche Träger sind:

  • Bayerischer Jugendring 
  • Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg 
  • SCI Bonn 
  • Deutsche Sportjugend 
  • DGB Jugend 
  • Internationaler Bund 
  • Arbeitskreis Deutscher Bildungsstätten sowie 
  • die Bundesländer Baden-Württemberg, Berlin, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. 

Das spanische Außenministerium vergibt jährlich Stipendien für ausländische Studierende und Postgraduierte.

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Zusammenarbeit mit anderen Ländern

Regionale Schwerpunkte in der internationalen jugendpolitischen Zusammenarbeit Spaniens sind Europa Lateinamerika und sowie die Zusammenarbeit auf Basis bilateraler Vereinbarungen. Letztere bestehen mit Belgien (Flämische Gemeinschaft), der Bundesrepublik Deutschland, Finnland, Griechenland, Italien, Portugal und Zypern.

Spanien ist Mitglied der Iberoamerikanischen Jugendorganisation (Organización Iberoamericana de Juventud – OIJ) und wird dort durch das INJUVE vertreten. Die OIJ ist ein repräsentatives zwischenstaatliches Organ für internationale multilaterale Zusammenarbeit im Bereich der jugendrelevanten Politiken und Programme in Lateinamerika. Die institutionalisierte Form der Zusammenarbeit ist die Iberoamerikanische Jugendkonferenz. Sie tagt alle zwei Jahre und wird von einem Leitungsrat (consejo directivo) geleitet. Im Zeitraum zwischen den Jugendministerkonferenzen sind jeweils regionale Anlaufstellen in Lateinamerika für die Zusammenarbeit zuständig. 

Um den spanischen Jugendlichen auch entwicklungspolitische Themen und Inhalte näher zu bringen, wurde von INJUVE in Zusammenarbeit mit dem Nationalen Institut für Beschäftigung (Instituto Nacional de Empleo, INEM) und der Spanischen Agentur für Internationale Entwicklungszusammenarbeit (Agencia Española de Cooperación Internacional para el Desarrollo, AECID) das Programm Jóvenes Cooperantes entwickelt. Darüber können Jugendliche zwischen 18 und 30 Jahren an entwicklungspolitischen Projekten in Lateinamerika, Afrika, Osteuropa und Asien teilnehmen.

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Mobilität

Spanien ist Mitglied in der European Youth Card Association (EYCA). Informationen zu Vergünstigungen mit der Europäischen Jugendkarte EURO26 (und jede Menge weiterer Informationen zu kulturellen Veranstaltungen, Reiseangeboten, ...) gibt es unter http://www.injuve.es/movilidad-y-ocio/noticia/carnes-para-jovenes.

Ebenso ist Spanien Programmland im europäischen Aktionsprogramm Erasmus+ JUGEND IN AKTION. Die spanische Nationalagentur für die Umsetzung des Programms ist das Instituto de la Juventud - INJUVE mit Sitz in Madrid.

Weitere Informationen zu Spanien für junge Leute auf dem Europäischen Jugendportal: http://europa.eu/youth/ES_de

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Weiterführendes - Spanien

Weiterführendes bietet Dokumente, Lesetipps und nützliche Adressen in Spanien und Deutschland. Mehr lesen unter

Literaturhinweise

Allgemein

SPANIEN HÖREN - Das erste Spanien-Hörbuch auf CD. Eine musikalisch illustrierte Reise durch Kultur und Geschichte Spaniens von den Anfängen bis in die Gegenwart mit zahlreichen Musikbeispielen aus dem Kulturkreis. Silberfuchs-Verlag, 2011

Kinder und Jugend

  • Spanischer Jugendbericht (Informe Juventud en España, erscheint alle vier Jahre mit einem Schwerpunktthema, zuletzt 2012, erschienen 2013)
  • Zeitschrift Jugendstudien (Revista de Estudios de Juventud, Zeitschrift des spanischen Jugendinstituts, erscheint vier Mal jährlich)
  • Lucía Martín ¿Generación perdida? Desmontando ideas sobre los jóvenes [Verlorene Generation? Mit den Vorstellungen über die Jugend aufräumen). Madrid 2011.
  • Jugendsprache in Spanien. Studienarbeit von Stefanie Schumann aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde, Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Links

www.info-spanischebotschaft.de - Spanien auf einen Blick. Informationen und Hintergründe
www.matices.de - Zeitschrift Matices zur Vielfalt lateinamerikanischer und iberischer Lebenswirklichkeiten, beleuchtet und diskutiert kulturelle (Literatur, Kunst, Film und Musik) anthropologische, politische, wirtschaftliche und historische Fragen der Region aus verschiedenen Blickwinkeln
www.spain.info - Website der Spanischen Fremdenverkehrsämter
www.theeuropean.de/thomas-bernd-stehling/6967-perspektivlosigkeit-der-jugend - Beitrag von Thomas B. Stehling (Leiter KAS-Büro Spanien und Portugal) zu den Protesten der spanischen Jugend gegen Arbeitslosigkeit und mangelnde Pespektiven

Botschaften, Konsulate, Vertretungen

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
Calle Fortuny 8, 28010 MADRID
ESPAÑA
Fon: +34 91 55790-00, Fax: +34 91 31021-04
Internet: http://www.madrid.diplo.de/Vertretung/madrid/de/Startseite.html

Spanische Botschaft in Deutschland
Lichtensteinallee 1, 10787 Berlin
Fon: 030 2540070, Fax 030 25799557
Internet: www.spanischebotschaft.de

Ministerien und andere staatliche Einrichtungen

Ministerium für Gesundheit, Soziales und Gleichstellung (Ministerio de Sanidad, Servicios Sociales e Igualdad)
C/Alcalá nº 37, 28014 MADRID
ESPAÑA
Fon: +34 91 3630000, Fax: +34 91 5332996
Internet: www.seigualdad.gob.es/ 

Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten und Zusammenarbeit (Ministerio de Asuntos Exteriores y de Cooperación)
Plaza de la Provincia, 1, 28012 MADRID
Fon: +34 91 3799700
Plaza del Marqués de Salamanca, 8, 28006 MADRID
ESPAÑA
Fon: +34 1 3798300
Internet: www.maec.es 

Jugendinstitut (Instituto de la Juventud, INJUVE)
Rubén Urosa Sánchez (Director General)
C/ José Ortega y Gasset, 71, 28006 MADRID
ESPAÑA
Fon: +34 91 3637700, Fax: +34 91 3081748
Internet: www.injuve.es/  
Facebook: www.facebook.com/InjuveSpain 

Institut für Frauenfragen (Instituto de la Mujer)
Dª. Teresa Blat Gimeno (Dirección General)
C/ Condesa de Venadito, 34, 28027 MADRID
ESPAÑA
Fon: +34 91 3638000, Fax: +34 91 3477995
E-Mail: dgralmujer(at)inmujer.es, Internet: www.inmujer.gob.es 

Jugendinstitut – Zentrum der Eurolateinamerikanischen Jugend (Instituto de la Juventud - Centro Eurolatinoamericano de Juventud, CEULAJ)
C/ Marqués de Riscal, 16, 28006 MADRID
ESPAÑA
Fon: +34 91 3637872, Fax: +34 91 3081608
E-Mail: ceulaj(at)migualdad.es, Internet: www.ceulaj.injuve.es/ceulaj/ 
Facebook: www.facebook.com/Ceulaj

Kulturelle Mittlereinrichtungen

Goethe-Institut Madrid (Instituto Alemán de Cultura Madrid)
Calle Zurbarán, 21, 28010 MADRID
ESPAÑA
Fon: +34 91 3913944, Fax: +34 91 3913945
E-Mail: info(at)madrid.goethe.org, Internet: www.goethe.de/madrid

Goethe-Institut Barcelona (Instituto Alemán de Barcelona)
Manso, 24-28, 08015 BARCELONA
ESPAÑA
Fon: +34 93 2926006, Fax: +34 93 2926008
E-Mail: info(at)barcelona.goethe.org, Internet: www.goethe.de/barcelona

Instituto Cervantes Berlin
Rosenstr. 18-19, 10178 Berlin
Fon: 030 257618-0 , Fax: 030 257618-19
E-Mail: berlin(at)cervantes.de, Internet: www.cervantes.de

Instituto Cervantes München
Alfons-Goppel-Straße 7, 80539 München
Fon: 089 290718-0, Fax: 089 293217
E-Mail: info(at)cervantes-muenchen.de, Internet: www.cervantes-muenchen.de

Instituto Cervantes Bremen
Schwachhauser Ring 124, 28209 Bremen
Fon: 0421 3403919, Fax: 0421 3499964
E-Mail: cenbre(at)cervantes.es, Internet: www.cervantes-bremen.de

Instituto Cervantes Hamburg
Fischerwiete 1, Chilehaus, Eingang B, 1. Etage, 20095 Hamburg
Fon: 040 5302052912, Fax: 040 5302052999
E-Mail: hamburg(at)cervantes.es, Internet: www.cervantes-hamburg.de

Instituto Cervantes Frankfurt
Staufenstr. 1, 60323 Frankfurt
Fon: 069 7137497-0, Fax: 069 7137497-15
E-Mail: frankfurt(at)cervantes.es, Internet: frankfurt.cervantes.es/de/start.shtm

Jugend- und Sportverbände

Spanischer Jugendrat (Consejo de la Juventud de España)
c/ Montera, 24, 6ª planta, 28013 MADRID
ESPAÑA
Fon: +34 91 7010420, Fax: +34 91 7010440
E-Mail: info(at)cje.org, Internet: www.cje.org 

Iberoamerikanische Jugendorganisation (Organización Iberoamericana de Juventud, OIJ) 
Bravo Murillo, 38, 28015 MADRID
ESPAÑA
Fon: +34 91 5943508, Fax: +34 91 5941416
E-Mail: oij(at)oij.org, Internet: www.oij.org

Jugendinformationszentren

Eurodesk Spanien (Eurodesk España)
c/o Instituto de la Juventud (INJUVE)
Calle José Ortega y Gasset, 71, 28006 MADRID
ESPAÑA
Fon: +34 91 363770-1, -5, Fax: +34 91 3093066
E-Mail: eurodesk(at)injuve.es, Internet: http://www.eurodesk.injuve.es

Zentrum für Jugendinformation (Centro de Información Joven)
Calle José Ortega y Gasset, 71, 28006 MADRID
ESPAÑA
Fon: +34 91 363-7812, -7595
E-Mail: informacioninjuve(at)injuve.es

Jugendunterkünfte

Spanischer Jugendherbergsverband (Red Española de Albergues Juveniles, REAJ)
C/ José Ortega y Gasset 71, 28006 MADRID
ESPAÑA
Fon: +34 91 3477700, 3477630, Fax: +34 91 4018160
E-Mail: info(at)reaj.com, Internet: www.reaj.com (auch in Englisch)

Einrichtungen und Organisationen der internationalen Jugendarbeit

Spanische Nationalagentur (Agencia Nacional Española) für das Programm Erasmus+ JUGEND IN AKTION
c/o Instituto de la Juventud de España
Calle José Ortega y Gasset, 71. 4ª, 28006 MADRID
ESPAÑA
Fon: +34 91 36376-06, -11
E-Mail: über Kontaktformular, Internet: http://www.juventudenaccion.injuve.es

IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V.
Godesberger Allee 142 – 148, 53175 Bonn
Fon: 0228 9506-0, Fax: 0228 9506-199
E-Mail: info(at)ijab.de, Internet: www.ijab.de

Notizzettel mit der Aufschrift "Impressum" - Foto: stock.xchng - BSK
Notizzettel mit der Aufschrift "Impressum" - Foto: stock.xchng - BSK

Impressum - Spanien

Die Länderinfos zu SPANIEN wurden zusammengestellt von: IJAB - Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V.

Letzte Aktualisierung: Dezember 2011

Kontakt: dija(at)ijab.de