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'JUGEND erinnert' stellt Fördermittel für internationale Begegnungen und Auseinandersetzung mit Geschichte bereit (26.02.2020)

Gruppe Jugendlicher auf einem jüdischen Friedhof
Bild: erge / pixabay.com   Lizenz: CC0 / Public Domain Arbeiten Dritter

Das Bundesprogramm „Jugend erinnert“ der Stiftung EVZ (Erinnern, Verantwortung, Zukunft) unterstützt mit seiner Förderlinie für bi- und multilaterale Jugendbegegnungen auch die Auseinandersetzung mit Geschichte im internationalen Kontext. Die Mittel dafür werden vom Auswärtigen Amt bereitgestellt.

Ziele

Insbesondere soll durch die Förderung internationaler Jugendbegegnungen an historischen Orten nationalsozialistischer Verfolgung und Vernichtung in Deutschland und anderen europäischen Ländern die Auseinandersetzung mit der Geschichte des Nationalsozialismus (NS) gestärkt werden, um ein kritisches historisches Bewusstsein zu fördern. Dabei soll in der Projektarbeit das breite Spektrum von historischen Orten der NS-Verfolgung und -Vernichtung in Mittel- und Osteuropa einbezogen werden. Zudem soll der europäische Gedanke durch persönliche Begegnungen und die Auseinandersetzung mit verschiedenen Narrativen in den europäischen Erinnerungskulturen gefördert werden. Außerdem soll jungen Menschen ein aktiver Zugang zur NS-Geschichte ermöglicht werden, in dem die Vielfalt der Biographien und heutige Lebens- und Erfahrungswelten berücksichtigt werden. Ein weiteres Ziel ist es, die Abwehr von antisemitischen und anderen menschenfeindlichen Tendenzen zu stärken. Zudem sollen im Rahmen der Begegnungen neue Methoden und Formate der historisch-politischen Bildung für internationale Jugendbegegnungen entwickelt und erprobt werden.

Förderkriterien und Laufzeiten

In der Förderlinie stehen 800.000 Euro zur Verfügung. Es können Projekte mit einer Fördersumme ab 30.000 bis zu 90.000 Euro unterstützt werden. Die Förderung von Personal- und Sachkosten ist möglich. Einrichtungen in staatlicher und kommunaler Trägerschaft sollen einen angemessenen  Eigenbeitrag leisten. Die Einbringung von Drittmitteln ist ebenfalls möglich.

Projekte sollen am 1. Juni 2020 beginnen und nach 18 Monaten abgeschlossen sein.

Antragstellung und weitere Informationen

Anträge müssen bis 24. März 2020 per E-Mail an jugenderinnert(at)stiftung-evz.de gestellt werden. Alle Informationen zur Förderlinie, der aktuellen Ausschreibung sowie das Antragsformular inklusive des einzureichenden Kosten- und Finanzierungsplan gibt es auf der Webseite der Stiftung EVZ.

Quelle: Stiftung EVZ