In einem Antrag an den Bundestag fordert die FDP Erasmus+ zu stärken (05.03.2020)

In einem Antrag (19/17516) fordert die FDP-Fraktion, die Europäische Bildungsmobilität zu stärken, Erasmus+ auszubauen und Großbritannien als Programmland zu halten. Nach Ansicht der Abgeordneten soll sich der Europäische Rat dafür einsetzen, für das Nachfolgeprogramm von Erasmus+ ab 2021 eine Verdreifachung des Budgets im Vergleich zum aktuellen Budget anzustreben. Der Europäische Rat soll sich dafür einsetzen, dass Großbritannien im Nachfolgeprogramm vollwertiges Programmland bleibt, für die Schweiz soll eine Rückkehr ermöglicht werden. Ferner tritt die FDP dafür ein, den europäischen Austausch in der beruflichen Bildung zu stärken.

Das Erasmus-Programm ist nach Ansicht der FDP ein wichtiger Faktor für erfolgreiche europäische Verständigung und grenzüberschreitende wissenschaftliche Erkenntnis in der Europäischen Union. Kein anderes Förderprogramm ermögliche so vielen jungen Menschen europäische Auslandserfahrungen im Rahmen von Studienaufenthalten, Ausbildungsabschnitten und Praktika. Im laufenden Programm "Erasmus+" von 2014 bis Ende 2020 hätten bereits in der ersten Hälfte der Programmlaufzeit rund 1,8 Millionen Personen an Maßnahmen teilgenommen, unterstreicht die FDP.

Quelle: Bundestag