Europäische Kommission zieht Bilanz zur Europawahl 2019: Rekordbeteiligung bei Erstwählern (23.06.2020)

Die EU-Kommission hat einen Bericht über die Europawahl 2019 veröffentlicht. Darin zeigt sich, eine Wahlbeteiligung von 50,66 %. Es handelt sich um die höchste Wahlbeteiligung seit 25 Jahren.

Vor allem junge Wähler/-innen und Erstwähler/-innen trugen zu der hohen Wahlbeteiligung bei.

In der jüngsten Altersgruppe, der 18- bis 24-Jährigen (mit Ausnahme von Griechenland, wo das Wahlalter bei 17 Jahren und Österreich und Malta, wo das Wahlalter bei 16 Jahren liegt) gaben 42 % der jungen Wähler/-innen an, sich an der Wahl beteiligt zu haben. Im Jahr 2014 lag die Wahlbeteiligung in dieser Altersgruppe bei 28 %, was den Anstieg der Wahlbeteiligung verdeutlicht.

Auch bei der Altersgruppe der 25- bis 39-Jährigen lag die Wahlbeteiligung mit 47 % höher als im Jahr 2014 (35 %).

Was junge Wähler/-innen motivierte, sich an der Wahl zu beteiligen, war die Sorge um den Klimawandel, der Wunsch Menschenrechte sowie demokratische Werte zu fördern. 50 % gaben an, dass sie Wählen für eine Bürgerpflicht halten.

Bei der Wahl 2019 handeltet es sich um die bislang virtuellste Europawahl - vom politischen Wahlkampf, über die Information der Bürger/-innen bis hin zur Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten und Institutionen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Europäischen Kommission.

Quelle: Report on the 2019 elections to the European Parliament