Europäisches Jugendforum formuliert einen 'Blueprint to recovery' für die europäische Jugend und die Zeit nach Covid-19 (25.06.2020)

Die COVID-19 Pandemie beschäftigt bereits die Wissenschaft. Die Auswirkungen der Pandemie auf Jugendliche sind massiv, viele Indikatoren haben sich verschlechtert: Einsamkeit und Angespanntheit sind gestiegen, Zufriedenheit, Zuversicht und Wohlbefinden gesunken, in vielen Lebensbereichen verstärken sich Risikofaktoren für die Zukunft (schlechtere Bedingungen für Job, Bildung, Einkommen und Wohnraum, höheres Risiko von Gewalt, Armut). 

Das Europäische Jugendforum hat Überlegungen zur Krisenbewältigung mit jugendgerechten Zielvorstellungen formuliert.

Mit dieser Publikation 'European Youth Blueprint to Recovery' präsentiert das Europäische Jugendforum eine Reihe politischer Empfehlungen, die darauf abzielen, die institutionelle Reaktion auf die Krise zu beeinflussen. Die vorgeschlagenen Lösungen basieren auf drei Säulen für den Wiederaufbau der Gesellschaften nach der Krise:

  • Soziale Inklusion und wirtschaftliche Eingliederung - Verhinderung einer Lockdown-Generation;
  • Menschenrechte, bürgerlicher Raum und Teilhabe - Demokratien bewahren und stärken;
  • Nach der Erholung - nachhaltige Alternativen, um besser als vorher dazustehen,

Da die Welt auf dem Weg ist, sich von dieser Krise zu erholen, und Institutionen darüber diskutieren, wie sie diesen Weg gehen können, sollte 'Gleichheit' dabei der wichtigste Grundsatz sein.

Das 'European Youth Blueprint to Recovery' kann online gelesen oder als PDF auf der Webseite des Europäischen Jugendforums heruntergeladen werden.

Quelle: Europäisches Jugendforum