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Projektdokumentation

In der Projektdokumentation findet sich eine Vielzahl ausgewählter Projekte der internationalen Jugendarbeit. Die Beispiele sollen Anregungen, konkrete Hinweise und direkte Kontakte geben. Nachahmen erwünscht!

Phantastische Modewelten

Kontakt

Schlesische 27
Ansprechpartner: Sandrine Ribeiro
Berlin
Fon: 030 61776730
s.ribeiro(at)schlesische27.de
http://www.schlesische27.de

Projektart

Jugendbegegnung

Projektzeitraum

27.09.2003 - 07.10.2003

Projektort

Saint Prix (Auvergne)

Ebene

binational

Teilnehmerprofil

10 französische und 11 deutsche Schüler/-innen, Alter 16-18 Jahre


Kurzbeschreibung

Im Zentrum dieser zweiteiligen deutsch-französischen Begegnung stand die Entwicklung und Herstellung von phantastischen Kostümen mit Hilfe von verschiedenen künstlerischen Materialen. Am Ende jeder Phase wurde eine öffentliche Modenshow veranstaltet.

Der zweite Teil der Begegnung fand vom 24.2. bis 4.3.2004 in Berlin statt.

Methoden

Die Jugendlichen haben in kleinen Gruppen gearbeitet und unter der Betreuung von professionellen Künstler(inne)n jeweils zu zweit Kostüme realisiert, die sie selbst entworfen hatten. Im September wurden zwei Ateliers angeboten: In einem verfügten die Jugendliche über Papier, Pappe und Stoff und in dem anderen hatten sie die Möglichkeit, mit Elementen aus der Natur (Ästen, Blättern, Zweigen...) zu arbeiten.

Im Februar wurden unter Anleitung derselben Künstlern wieder zwei Ateliers organisiert. Im 1. Atelier haben die Jugendlichen ihre Kostüme mit Stoff, Draht, Styropor und Papier realisiert. Im 2. Atelier haben Sie mit Tyweck gearbeitet. Sie haben in deutsch-französischen Pärchen gearbeitet und am Ende der Berliner Begegnung verfügte jede/r über ein für ihre/ihn nach Maß erstelltes Kostüm.

Über diese Ateliers hinaus gab es sowohl in Frankreich als auch in Deutschland eine dritte Gruppe, die sich um die Dokumentation der Arbeit ihrer Freunde gekümmert hat. Aufgabe dieser Gruppe war im September, ein Video über die Arbeit in den Ateliers zu realisieren, Portraits von jedem/r Teilnehmer/-in zu machen und die Gestaltung der öffentlichen Präsentation zu organisieren und durchzuführen. Im Februar haben die Jugendlichen, die zu dieser Gruppe gehörten, einen Katalog hergestellt, in dem alle kreierten Kostüme fotografiert und beschrieben wurden. Zusätzlich haben sie Interviews geführt und Mitwirkenden unter anderem dazu befragt, warum sie sich für dieses oder jenes Material entschieden haben, was sie während der Arbeit empfunden haben. Am letzten Abend der zweiten Phase wurde eine professionelle Modenshow, mit allem was dazu gehört, in einem Berliner Theater organisiert.

Die sprachliche Verständigung erfolgte meistens auf Französisch, da die deutschen Teilnehmenden über gute französische Kenntnisse verfügten. Sobald die ganze Gruppe zusammen war, wurde immer alles von einem Sprachmittler in die jeweilige Partnersprache übersetzt. In den Ateliers gab es immer einen zweisprachiger Teamer, um die Verständigung zu sichern. Um das Interesse der französischen Teilnehmenden an der deutschen Sprache zu wecken, um die französischen Kenntnisse der Deutschen zu verbessern und um die Gruppendynamik zu fördern, begann jeder Tag mit einer Sprachanimation (durch spielerische Methoden).

Vor- und Nachbereitung

Vor jeder Phase wurde ein Vorbereitungstreffen zwischen Team und Künstler(inne)n organisiert. Die deutschen Teilnehmenden haben an der Vorbereitung und Gestaltung des Rahmenprogramms für die Berliner Begegnung mitgewirkt.

Finanzierung

Deutsch-Französisches Jugendwerk, Eigenmittel der beteiligten Träger, Teilnahmebeiträge

Kooperationspartner

Ceméa Auvergne

Ergebnisse und Dokumentation

Der Film, der während des ersten Treffens erarbeitet wurde, die Verfilmung der Modenshow in Berlin und der Katalog (auf CD) können beim Träger erfragt werden (siehe Kontakt).